Ramen
Tori Miso Ramen
鶏味噌ラーメン
Täglich frische Maishühnerbrühe mit hausgemachter Miso-Tare, knusprigem Karaage und Naruto Maki.
Tori Miso ist unsere kräftigste Hühnchen-Variante – säuerlich, salzig, mit deutlich mehr Tiefe als die klare Tori Shoyu. Was den Unterschied macht, ist nicht die Brühe, sondern die Tare.
Die Brühe
Die Basis ist dieselbe wie beim Tori Shoyu: täglich frisch gekochte Maishühner-Brühe, mindestens vier Stunden am Köcheln, ohne Fertigprodukte. Wer mehr dazu wissen möchte, findet alle Details in der Geschichte unserer Tori Shoyu Ramen.
Miso
Miso (味噌) ist fermentierte Sojabohnenpaste – eine der ältesten Zutaten der japanischen Küche. Je länger die Fermentationsdauer, desto intensiver, salziger und leicht säuerlicher der Geschmack. Wir verwenden eine Kombination aus Aka Miso (赤味噌) und Shiro Miso (白味噌) – rotes und weißes Miso, die sich in Fermentationsdauer und Intensität unterscheiden und zusammen einen ausgewogenen, kräftigen Charakter ergeben. Die gleiche Kombination kennt ihr auch aus unserer Veggie Miso.
Die Tare
Die Miso-Tare bauen wir ähnlich auf wie die Paste beim Tonkotsu – nicht als flüssiger Auszug, sondern als hausgemachte Paste nach Familienrezept. Neben Aka und Shiro Miso kommen Katsuobushi (鰹節) und Kombu (昆布) zum Einsatz, von Hand fein gemahlen und direkt eingearbeitet. Dazu Sesamöl und Shoyu.
Das Karaage
Das Karaage (唐揚げ) – knusprig frittiertes Hühnchen – machen wir selbst. Die Stücke werden morgens frisch in unserer hausgemachten Marinade eingelegt, die Panade selbst ist bewusst neutral gehalten – der Geschmack kommt vollständig aus der Marinade. Die ist so kräftig, dass theoretisch 20–30 Minuten reichen würden. Kurz vor dem Frittieren wird paniert, mehr verraten wir nicht.
Naruto Maki
Wer genau hinschaut, entdeckt in der Schüssel einen Naruto Maki (鳴門巻き) – eine Fischpastenrolle mit dem charakteristischen pinken Spiralmuster. In Japan selbst gibt es im Ramen eigentlich eher wenige bunte Toppings, Naruto Maki ist klassisch, aber nicht überall üblich.
Bei uns ist er vor allem Deko – aber mit Geschichte. Irgendwann haben Kinder angefangen, nach “Naruto Ramen” zu fragen. Wer den Anime kennt, weiß warum – der Titelheld isst halt sehr gerne Ramen. Seitdem lassen wir den Naruto Maki drin. Geschmacklich ist er ehrlich gesagt eher neutral – Fischpaste mit natürlichem Farbstoff. Ein optisches Highlight, kein geschmackliches. Wer’s kennt, freut sich trotzdem.